Exkursionen
Ob zu Fuß, mit dem Rad oder zu Pferd – die wilde Landschaft der Hohen Tauern bringt die Gäste immer wieder zum Staunen. Schöne, gut markierte Wanderrouten führen vorbei an malerischen Berghütten, sattgrünen Wiesen und türkisgrünen Seen. Wer gerne mehr über die Gegend erfahren möchte, der hat die Möglichkeit einen Naturpark-Ranger zu „buchen“. Er begleitet die Gruppe den ganzen Tag und plant für sie eine individuelle Entdeckungsreise durch die Schätze des Naturparks.
Die schönsten Wanderwege im Nationalpark Hohe Tauern
Sehr beliebt ist der Gamsgruberweg – er nimmt seinen Ausgang an der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe an der Glockner Hochalpenstraße. Bei der leichten Wanderung im hochalpinen Gelände ist es vor allem die Aussicht und das Panorama, die begeistern: Der Großglockner thront mächtig und stolz in der Landschaft. Diese Wanderung ist aufgrund seiner geringen Steigung ideal für Familien, die Gehzeit beträgt ca. 3 Stunden.
Wer der Faszination des ewigen Eises erliegt, der sollte den Gletscherweg Pasterze nicht verpassen. Die Pasterze ist der größte Gletscher der Ostalpen – über den „Hufeisenbruch“ bewegt sich ein mächtiger, neun Kilometer langer Eisstrom abwärts. Das Glocknerhaus auf der Glockner-Hochalpenstraße ist der Ausgangspunkt der Wanderung, die Gehzeit beträgt ca. vier Stunden. Zwischen Juli und September gibt es auf diesem Weg einmal die Woche geführte Wanderungen mit den Rangern des Nationalparks.
Ein besonderer Höhepunkt der Wanderung ist die Überquerung des tosenden Wasserfalls des Sandersees über eine Hängebrücke.
Der Naturlehrweg Astner Moos nimmt am Parkplatz bei Sadnighaus im Astental seinen Ausgang. Er führt durch die schönsten Feuchtgebiete Kärntens. Naturliebhaber werden begeistert sein: Eine Vielzahl von Pflanzen- und Amphibienarten können hier beobachtet werden. Der Astenbach schlängelt sich durch das Niedermoor und die Flussauen beherbergen zahlreiche Arten. Die Gehzeit beträgt zwischen 1,5 und 2 Stunden, der Weg ist beinahe ebenmäßig. Vor allem für Familien mit Kindern ist die Wanderung ideal. Für Stärkung sorgen die Wirte des Alpengasthof Peter’s Brünnl, des Sadnighaus und des Almgasthaus Glocknerblick.
Der Blockgletscherweg Dösental ist ein Geheimtipp: Bei Mallnitz im Talschluss des Dösentals wälzt sich eine mächtige Eis-Schutt-Lawine über die Berge. Der Blockgletscher löst zugleich Faszination und Angst aus. Die Wanderung beginnt am Nationalpark Dösental bei Mallnitz. Wer den Blockgletscherweg in Angriff nimmt, sollte eine gute Kondition haben: Die Gehzeit beträgt sechs bis sieben Stunden in denen knapp 1.000 Höhenmeter überwunden werden. Dafür belohnt einen die Landschaft: ausgedehnte Wälder, Wasserfälle, sattgrüne Almen und ein wunderschöner, kristallklarer Bergsee machen diese Tour zum faszinierenden Erlebnis.
Hohe Tauern Guide