Kulinarik – Genussregion Hohe Tauern
Nicht nur wegen der atemberaubenden Landschaft kommen Gäste immer wieder gerne in die Region Hohe Tauern, sondern auch wegen der kulinarischen Köstlichkeiten. Die Palette reicht von deftigen Gerichten wie dem Tauernlamm oder dem Reindling, ein typischer Kuchen der Region, der mit Rosinen, Nüssen und Zimt verfeinert wird, bis hin zu leichterer Kost, die schon fast mediterran anmutet. Für die Zubereitung werden vor allem Produkte aus den umliegenden Regionen und natürliche Zutaten wie beispielsweise alpine Kräuter verwendet. Durch die Verwendung regionaler Produkte freut sich nicht nur der Gaumen, sondern auch das Klima und die Umwelt profitieren davon. Wer gerne bewusst isst – der wird in den Hohen Tauern von den leckeren Schmankerln nicht genug bekommen können.
Fleisch- und Fischspezialitäten
Das Tauernlamm wächst auf den Wiesen und Almen der Hohe Tauern langsam heran. Dabei wird es nicht mit Tierfutter aufgezogen, sondern mit frischen Alpengräsern und Kräutern. Kühler Wind, klares Wasser und viel Bewegung tun ihr übriges, damit das Fleisch schlussendlich richtig schmeckt. Das Lamm ist beim Schlachten acht bis zehn Monate alt und reich an natürlichen Geschmacks- und Inhaltstoffen. Traditionell wird aus dem Lamm etwa ein „Schepsas“ zubereitet – eine Gaumenfreude für Feinschmecker.
Auch die heimischen Wildspezialitäten sind in der Region sehr beliebt: Dem Rehgulasch mit Knödel oder dem saftigen Hirschfleisch mit Preiselbeeren kann wohl niemand widerstehen. Herrlich frische Alpenkräuter runden den Geschmack noch ab.
In den vielen Gebirgsbächen werden Forellen und Saiblinge gezüchtet, die Köstlichkeiten aus See und Fluss kommen frisch auf den Tisch. Die Forelle mit Ofenkartoffeln ist bei Einheimischen und Gästen gleichermaßen beliebt.
Knödel &Co.
Neben den Fisch- und Fleischgerichten haben die Almen und Restaurants auch vegetarische Köstlichkeiten im Angebot. Traditionell wird in der Alpenregion Herzhaftes serviert: Kasspätzle mit brauner Butter und Röstzwiebel, Spinatknödel, Omelette… Viele Wirte bieten sogenannte „0-Km-Menüs“ an, also Gerichte, die aus Zutaten bestehen, die nur aus der engsten Umgebung stammen. Das schont, durch die wegfallenden Transportrouten, nicht nur das Klima und die Umwelt sondern schmeckt vor allen Dingen einfach hervorragend.
Naturprodukte von den Almen
Viele der 350 Almhütten und Gasthäuser im Nationalpark Hohen Tauern bieten selbst zubereitete Naturprodukte wie hausgemachte Butter, Tilsiter-, Paprika-, Grau- oder Weichkäse und Speck an. Manch einer kommt auch in den Genuss eines selbstgebackenen Bauernbrots. Auch hausgemachte Säfte, die mit dem frischen Gebirgsquellwasser aufgegossen werden, lassen Feinschmeckergaumen in Genuß versinken. Und bevor man wieder aufbricht, bietet der Hüttenwirt bestimmt einen Selbstgebrannten an, wie beispielsweise den beliebten Vogelbeer- oder Zirbenschnaps. Da kann man nicht „Nein“ sagen!
Hohe Tauern Guide