Museen und Ausstellungen

Wer während seinem Ferienaufenthalt gerne mehr über Tradition, Geschichte und Geologie der Region Hohe Tauern erfahren möchte, der sollte eines der interessanten Museen besuchen.

Nationalparkzentrum Mallnitz

Das BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz befindet sich in dem Örtchen Mallnitz auf rund 1.200 Metern Seehöhe inmitten der Bergwelt Hohe Tauern – Blick auf den Ankogel und die Geiselspitze inklusive.
Das Museum begeistert seine Besucher mit interaktiven Stationen, Multimediashows, Experimenten und ungeahnten Blickwechseln. Durch Mikroskope entdeckt man die kleinsten Strukturen von Lebewesen und Steinen, ein echter Gebirgsbach fließt durch das Museum und Tierspuren werden gelesen. Das Nationalparkzentrum gliedert sich in ein Felslabor, ein Wasserlabor, ein Luftlabor, ein Lichtlabor und in den Bereich „Abenteuer Nationalpark“. Hier finden die Besucher Antworten auf viele Fragen rund um das Wunder Leben und die Natur: Haben Regenwürmer Augen? Welche Tiere leben in einem Gebirgsbach? Woher kommt der Wind? Ist das was ich sehe, auch wirklich so wie ich es sehe? Und was haben Augen mit Licht zu tun? Stärken kann man sich im BIOS-Panoramacafé, das neben kleinen Köstlichkeiten auch einen malerischen Blick auf die Bergwelt bietet. Wer sich gerne noch näher mit dem Thema der Ausstellung auseinandersetzen möchte, findet im Shop Literatur zum Nationalpark und Kunsthandwerk aus der Region.

Mythos Gold: Tauerngoldausstellung Putzerhof

Bereits in der Antike war das Tauerngold bekannt. Vor allem rund um die Dreitausender im Zirknitztal und im Fleißtal wurde nach Gold geschürft – die Berggruppe bekam deshalb den Namen Goldberggruppe. Bis ins Mittelalter hinein wurden ca. 60 Tonnen Gold und diverse andere Edelmetalle gewonnen. Rund 10% der Weltproduktion an Gold kam nach 1500 aus der Region Hohe Tauern. Vor allem das oberen Mölltal, Großkirchheim und Heiligenblut waren Zentren des Goldrausches.
Die Goldausstellung, die sagenumwobene Schätze wie der größte Kärntner Goldnugget, keltische Regenbogenschüsselchen oder römische Ohrringe aus dem 2. Jhdt. n. Chr. zeigt, befindet sich im Putzerhof in Großkirchheim. Der Putzerhof geht auf Melchior Putz zurück, einem äußerst erfolgreichen Goldgräber, der den Hof zwischen 1570 und 1590 erbaute. Wie es die Legende besagt, wacht nun wieder der große, schwarze Hund über den Goldschatz im Putzerhof…

Mautturm Winklern

Der Mautturm steht im Ortszentrum von Winklern. Er stammt aus der Frühgotik und wurde erstmals im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Der Turm diente während zur Römerzeit für die Sicherung der Straße, später als „Kassierstelle“ für Zölle und Mauten. Im Laufe der Zeit sah der Turm viele Besitzer und Lehnsherren kommen und gehen: Die Görzer, die Habsburger… Im Jahr 2004 wurde der Turm mit einer Holz-Stahlkonstruktion, dem sogenannten „Tauernwurm“ versehen und ist nun von außen und innen begehbar. Im Turm finden immer wieder verschiedene Ausstellungen statt.


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